Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) bezieht Position
admin, am 06:13
Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) zur Berichterstattung auf „Spiegel Online“ vom 11.04.2012
Die aus 21 Mitgliedsburschenschaften der Deutschen Burschenschaft (DB) bestehende Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ) widerspricht der in einem internen Mitteilungsblatt einer Bonner Burschenschaft laut „Spiegel Online” geäußerten Auffassung, die Hinrichtung Bonhoeffers als „Landesverräter” sei „juristisch gerechtfertigt” gewesen. Vielmehr blickt sie voller Respekt auf das Opfer all derjenigen, die dem national drapierten Weg in Untergang und Brutalität nicht tatenlos zuschauen wollten.
Zum Vorwurf des Verrates zitiert sie den Bonhoeffer-Biographen Eberhard Bethge. Dieser konstatierte, der Patriot „musste das tun, was in normalen Zeiten Sache eines Lumpen ist”.
Die in der Öffentlichkeit aus Sicht der IBZ zu recht kritisierte Auffassung stammt allerdings laut „Spiegel Online” aus einer Leserbriefantwort auf einen Artikel in einer früheren Ausgabe der gleichen Publikation, in dem Bonhoeffer „als Vorbild für heutige Burschenschafter” bezeichnet wurde. Dieser Auffassung schließt sich die IBZ ausdrücklich an.
Die Diskussion und eigenständige Bewertung historischer Vorgänge stellt einen Wert eo ipso dar, sie ist ein Teil des grundgesetzlich geschützten Wertes der Meinungsfreiheit und der Freiheit der Wissenschaft. Nur aus der Kontroverse kann die Wahrheit destilliert werden.
Die IBZ kritisiert daher die einseitige Verurteilung der gesamten Deutschen Burschenschaft in den Medien aufgrund einzelner und zudem aus dem Zusammenhang gerissener, unvollständiger Meinungsäußerungen eines einzelnen Burschenschafters in einem ursprünglich internen Vereinsheft.
Weiterhin erinnert sie die Medien an ihre Verantwortung, harte Sachkritik nicht zu einer medialen Hetzjagd auf der persönlichen Ebene werden zu lassen. Sie äußert sich besorgt über den Mangel an journalistischer Sorgfalt, der darin zum Ausdruck kommt, daß der eingangs zitierte und weiterhin abrufbare Artikel auf „Spiegel Online” in den vergangenen Tagen mehrfach verändert, erweitert und an anderer Stelle gekürzt wurde, ohne daß dies dem Leser kenntlich gemacht wird. Zur Struktur des Verbandes Deutsche Burschenschaft (DB) erklärt sie: Nach den Vorschriften der Verfassung der DB besteht nicht die Möglichkeit, einen einzelnen Burschenschafter zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung unmittelbar zu veranlassen. Die Deutsche Burschenschaft kennt – anders als eine Partei oder ein Verein – keine Einzelmitgliedschaften, sie ist ein Zusammenschluss von Einzelburschenschaften. Nur diese haben das Recht, über das Verhalten eines ihrem Bund angehörenden Mitgliedes direkt zu befinden.
Initiative Burschenschaftliche Zukunft (IBZ)
Pressekontakt:
Im Auftrag des Lenkungsausschusses der IBZ
Joerg Haverkamp
Kapellenweg 4
79100 Freiburg
haverkamp@burschenschaft-saxo-silesia.de
0151 18451629
http://www.burschenschaftliche-zukunft.de/
Gründungsversammlung der Initiative Burschenschaftliche Zukunft
admin, am 15:07
Am 3. März 2012 wurde in Stuttgart offiziell und in Anwesenheit zahlreicher Burschenschafter die Gründungsurkunde der Initiative Burschenschaftliche Zukunft unterzeichnet.
Folgende Burschenschaften sind somit Gründungsmitglieder:
- Aachener Burschenschaft Alania
- Aachener Burschenschaft Teutonia
- Vereinigte Berliner Burschenschaft Thuringia
- Braunschweiger Burschenschaft Alemannia
- Burschenschaft Arminia-Gothia zu Braunschweig
- Braunschweiger Burschenschaft Germania
- Alte Freiberger Burschenschaft Glückauf zu Clausthal
- Alte Darmstädter Burschenschaft Germania
- Frankfurt-Leipziger Burschenschaft Arminia
- Burschenschaft Saxo-Silesia Freiburg
- Freiburger Burschenschaft Teutonia (Altherrenverein)
- Hannoversche Burschenschaft Arminia
- Burschenschaft Hansea zu Mannheim
- Münchener Burschenschaft Franco-Bavaria
- Münchener Burschenschaft Stauffia
- Alte Brünner Burschenschaft Suevia zu Regensburg
- Burschenschaft Ghibellinia zu Prag in Saarbrücken
- Burschenschaft Alemannia Stuttgart
- Stuttgarter Burschenschaft Ghibellinia
- Burschenschaft Hilaritas Stuttgart
Neu (13.4.2012): Die Gründungsurkunde kann hier heruntergeladen werden.
Grundsatzerklärung der Initiative Burschenschaftliche Zukunft
admin, am 14:52
Die Stuttgarter Initiative, eine Arbeitsgemeinschaft der Stuttgarter Burschenschaften Alemannia, Hilaritas und Ghibellinia sowie der Vereinigung Alter Burschenschafter Stuttgart, möchte mit der Gründung der “Initative Burschenschaftliche Zukunft” einen Zusammenschluss aller Burschenschaften erreichen, denen an einer Verwirklichung der burschenschaftlichen Grundsätze in der heutigen Zeit gelegen ist.
Die Grundsatzerklärung kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.
GRUNDSATZERKLÄRUNG
DER
INITIATIVE BURSCHENSCHAFTLICHE ZUKUNFT
(IBZ)
Ziel der Initiative Burschenschaftliche Zukunft ist die Verwirklichung der burschenschaftlichen Grundsätze in der heutigen Zeit.
Wir treten ein
- für eine freiheitlich-demokratische Grundüberzeugung und entsprechende Wertvorstellungen auf der Grundlage christlich-abendländischer Kultur und Tradition,
- für Toleranz, Meinungsfreiheit sowie für gesellschaftliche und soziale Verantwortungsbereitschaft gegenüber Gemeinwohl, Staat und Volk als politischen Grundkonsens,
- für den Aufbau und das Zusammenwachsen eines demokratisch legitimierten Europa des christlich-abendländischen Kulturkreises auf Basis des Subsidiaritätsprinzips und unter Wahrung der nationalen und regionalen Identitäten.
1. Die Mitglieder der Initiative Burschenschaftliche Zukunft bekennen sich zum Wahlspruch der Deutschen Burschenschaft
Ehre – Freiheit – Vaterland
als unteilbar gleichberechtigtem Dreiklang.
- Besonderen Stellenwert genießen für sie die Achtung der Würde des Menschen, die Ablehnung von Vorurteilen, ehrliches und rechtschaffenes Verhalten im Sinne der Grundsätze der Urburschenschaft. Mit der Vermittlung dieser Werte strebt die Initiative Burschenschaftliche Zukunft nach einem anerkannten Platz in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Die Burschenschaft soll im Einzelbund und in den Beziehungen zueinander als politische und kulturelle Bildungs- und Erziehungsgemeinschaft eine Heimat für junge Studenten sein, die die Aus- und Fortbildung fördert und in der die jungen Bundesbrüder – über das Fachstudium hinaus – eine weltoffene eigene Persönlichkeit entwickeln und im Lebensbund wertvolle Freundschaften finden können.
- Die Mitglieder der Initiative Burschenschaftliche Zukunft sehen in der persönlichen, der akademischen und der politischen Freiheit nicht nur ein Recht innerhalb unserer demokratischen Gesellschaft, das jederzeit verteidigt werden muss, sondern auch eine Pflicht, für die Freiheit und die Gesellschaft einzustehen. Sie sind einem unabhängigen, selbstständigen Denken sowie dem Respekt und der Toleranz gegenüber dem anderen, gleichberechtigten Standpunkt verpflichtet. Die eigene Meinungsbildung soll frei von Ideologie durch Diskussion und Bewertung frei verfügbarer Informationen erfolgen. Sorgfalt, Zuverlässigkeitund die Einhaltung selbst gesetzter Regeln sind für sie die Grundlage für einen offenen und vertrauensvollen Umgang unter Menschen im Allgemeinen und unter Burschenschaftern im Besonderen. Das Recht zur freien Äußerung und Verteidigung der eigenen Meinung bedeuten keinen Anspruch darauf, dass andere diese Ansichten teilen.
- Die Mitglieder der Initiative Burschenschaftliche Zukunft bekennen sich zum volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff und damit zum deutschen Vaterland als der geistig-kulturellen Heimat des deutschen Volkes. Unter dem Volk verstehen sie die Gemeinschaft, die durch gleiches geschichtliches Schicksal, gleiche Kultur, verwandtes Brauchtum und gleiche Sprache verbunden ist. Das tätige Bekenntnis zu dieser Gemeinschaft ist für jeden deutschen Burschenschafter zwingend erforderlich.
2. Die Mitglieder der Initiative Burschenschaftliche Zukunft erachten die Wahrung der Eigenständigkeit der einzelnen Burschenschaften als Grundvoraussetzung der Zusammenarbeit.
3. Mitglieder der Initiative Burschenschaftliche Zukunft können diejenigen Burschenschaften (Aktivitates und Altherrenschaften) und Burschenschafter (als Einzelmitglieder) werden, die sich zu den Inhalten der Grundsatzerklärung der Initiative Burschenschaftliche Zukunft bekennen.Beschlüsse zu Mitgliedschaftsfragen werden mit ¾-Mehrheit gefasst.
4. Die Initiative Burschenschaftliche Zukunft ist grundsätzlich offen für eine Zusammenarbeit mit allen Burschenschaften, um wieder eine einheitliche burschenschaftliche Bewegung zu schaffen.
5. Die Initiative Burschenschaftliche Zukunft trifft sich mindestens einmal im Jahr zu einer Tagung, zum Meinungsaustausch und zur Erarbeitung von Positionen sowie der internen Abstimmung zu aktuellen Themen. Unterjährig wird die Initiative Burschenschaftliche Zukunft durch einen Lenkungsausschuss geführt, der jährlich im Rahmen der internen Abstimmung gewählt wird.
3. Tagung der Stuttgarter Initiative ein voller Erfolg!
admin, am 20:30
Die 3. Tagung der Stuttgarter Initiative kann mit Recht als voller Erfolg bezeichnet werden. Am Samstag Vormittag fanden sich bereits genau 75 Burschenschafter aus Nah und Fern ein, um bis Sonntag Mittag Vorträgen zu lauschen und sich selbst an den fruchtbaren Diskussionen zu beteiligen. Beim gemütlichen Abend in einem Bad Cannstatter Weinlokal wurden die Gespräche des Tages noch einmal vertieft. Die Veranstalter – die Stuttgarter Burschenschaften Alemannia, Ghibellinia und Hilaritas sowie die VAB Stuttgart – ziehen ein sehr positives Fazit und danken den 30 vertretenen Burschenschaften für ihre Teilnahme.
3. Tagung der Stuttgarter Initiative am 7./8. November 2009
admin, am 16:54
Thema „Der Vertrag von Lissabon – Weg in die Zukunft Europas?“
Unvoreingenommen wollen wir dabei in Vorträgen und Diskussionen die Argumente sowohl der Befürworter als auch der Gegner des Vertragswerkes hören und abwägen. Gleichzeitig ist zu prüfen, inwieweit die Vorstellungen der Erklärung der Stuttgarter Initiative von 2008 mit dem Vertrag von Lissabon vereinbar und welche Modifikationen ggf. zu fordern sind.
Als Hauptreferenten konnten wir Herrn Professor Dr. Dietrich Murswiek, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht an der Albert-Ludwig-Universität Freiburg, gewinnen, der Herrn MdB Dr. Peter Universität Gauweiler bei dessen Verfassungsklage vertreten hat. Weitere hochrangige Referenten/Podiumsteilnehmer aus Politik und Wissenschaft der Bundesrepublik Deutschlands und Östereichs sind eingeladen.
Wir möchten Sie, sehr geehrte Herren Verbandsbrüder, sehr herzlich zu dieser Tagung einladen und bitten Sie, den Termin vom 7./8. November 2009 in Ihrem Kalender bzw. in Ihrem Semesterprogramm einzuplanen.
26. Oktober 2009: Es sind noch freie Plätze verfügbar, eine Anmeldung ist weiter möglich!
Die genauen Einzelheiten des Tagungsablaufes und weitere organisatorische Details werden wir Ihnen rechtzeitig mitteilen.
Vorläufiges Tagungsprogramm
Hotelverzeichnis der Stadt Stuttgart
Stuttgart entdecken und genießen
Antrag zum Burschentag 2009
admin, am 22:07
Die Stuttgarter Initiative hat auf ihrer vergangenen Sitzung vom 25. Februar 2009 einen Antrag zum Burschentag 2009 verabschiedet.
Unter Dateiabruf finden Sie das Dokument zum Herunterladen.